8. März 2015


Das kleine Mäuschen


Es war einmal eine kleine Maus,
die riss still und heimlich von zu Hause aus.
Denn ihr Zimmer wollte sie nicht sauber machen,
sie wollte lieber toben, spielen und lachen.

Das Gerede der Mama nervte sie so sehr,
darum musste eine Lösung her.
Husch, husch…da hat sie sich aus dem Staub gemacht
und innerlich ganz laut gelacht.

In den Wald rannte sie ganz schnell,
aber da war es nicht mehr so hell.
Doch mutig wollte sie jetzt sein
und traute sich noch tiefer in den Wald hinein.

Plötzlich hörte sie ein „Hu-Hu,
kleines Mäuschen, wohin willst denn du?“
Die kleine Maus sah in große Augen,
eine Eule war es, man solls kaum glauben.

„Kleine Maus, wohin willst du gehen?
Hier ist es so dunkel, du kannst doch kaum sehen!“
Die kleine Maus streckte die Brust weit raus,
holte tief Luft und es platzte heraus:

„Bei meiner Mama, da geht’s mir nicht gut.
Sie will immer, dass man langweilige Dinge tut.
Tu dies, tu das!
Das macht mir alles keinen Spaß.“

„Aber Mäuschen…“ sprach der gefiederte Weise
und seine Stimme wurde ganz leise.
„Pass auf, was ich dich jetzt frag!
Hattest du je einen hungrigen Tag?
Musstest du je deine Wäsche waschen?
Wer gibt dir manchmal etwas zu Naschen?
Wer klebt ein Pflaster auf deine Wunden?
Wer steht dir bei in traurigen Stunden?“

Die kleine Maus wurde nun ganz stumm.
„Denk mal darüber nach uns sei nicht dumm!
Denn hell wie der reinste Edelstein
 ist Mutterliebe ganz allein.“

Die Eule breitet ihre Flügel aus,
die kleine Maus lief schnell nach Haus.
Da begann sich das Mäuschen zu fragen:
„Was wird wohl die Mama sagen?
Sie hat sich bestimmt Sorgen gemacht
und ich bin wegelaufen und hab noch gelacht.“

Aus der Ferne konnte sie ihr Mäuschen sehen
und die Mama weinend vor der Türe stehen.
Das Mäuschen rannte ganz schnell los.
Die Mama rief: „Mein Kind, wo warst du bloß?“

Das kleine Mäuschen schmiegte sich an Mamas Herz:
„Bitte Mama, Verzeih mir deinen Schmerz.
Es ist tut mir leid! Ich bin so froh, dass es dich gibt.
Mama, ich hab dich unendlich lieb!“



(Diese kleine Kindergeschichte stammt von meiner besten Freundin und ich habe die Ehre,
sie hier einstellen zu dürfen. Ich hab dich lieb!)

Der Traum vom Glück


Einst sah ich zum Himmel hinauf
voller Freude auf mein Glück.
Der Wind wehte leise und sanft bergauf.
Er zauberte ein Lächeln auf meine Lippen zurück.

Voller Schönheit strahlten die Sterne.
Der glitzernde Schein lag über mir.
Ich sah den Tag ganz nah in der Ferne.
"Alles ist möglich", sagte ich dir.

Was einst an diesem Ort geschah,
war der Zauber einer Nacht.
Was ich verborgen in den Sternen sah,
hat die Liebe in mein Herz gebracht.

Seit dem wich' die Dunkelheit dem Licht,
unaufhörlich immer wieder.
Die Angst versperrte mir die Sicht.
Die Sterne vergaßen ihre Lieder.

Doch nun, nach vergangenen unzähligen Stunden,
wünsche ich mir von ganzem Herzen:
"Heile bitte meine Wunden
und nimm mir meine Schmerzen!

Erfülle mir den Traum vom Glück,
wie ich ihn sah, in dieser Nacht!
Bring die Liebe in mein Herz zurück
und jemanden der über mich wacht!"